Die beiden größten Innovationsbereiche sind aktuell die Themen Reichweite und Laden. Bei der Modernisierung von Elektroautos stehen die Steigerung der Reichweite sowie smarte Fahrassistenz im Fokus. Parallel gearbeitet wird zudem am Ausbau der Ladenetzwerke, was das Fahren von E-Autos in Zukunft komfortabler machen soll. Dies soll zudem auch durch das sogenannte intelligente Laden erreicht werden, bei dem sich die Ladestationen online ohne zusätzliche Software verbinden: Die intelligenten Ladesäulen können mit einer SIM-Karte oder über ein Ethernet-Kabel mit anderen Systemen, die an die Cloud angebunden sind, kommunizieren. Der Ladevorgang ist beim intelligenten Laden sowohl mit Zahlungsfunktionen als auch mit Datenanalysen verbunden. Die Nutzenden können ihre festen Lade-Tarife über die Ladestation einsehen. Hinzu kommen Services wie die automatische Rückerstattung und Einblicke in das Ladeverhalten oder CO2-Einsparungen. Damit sollen die Effizienz gesteigert und das Ladeverhalten optimiert werden.
Im Feld der Wallboxen kommt immer mehr die Innovation der smarten Wallbox auf: Bei einer Smart Wallbox sorgt ein Lastmanagement für die Anpassung der elektrischen Leistung an die Ladebedürfnisse. Sie kann damit ganz einfach gesenkt werden. Damit lässt sich neben Strom auch bares Geld sparen. 
Solarfahrzeuge nutzen Hochleistungszellen an ihrer Oberfläche, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln und diese an einen Akku im Kofferraum weiterleiten. Bisher gibt es jedoch keine Serienmodelle von Elektroautos, bei denen die Solarzellen den Motor ausreichend mit Strom versorgen können. Die erzeugte Solarenergie ergänzt vielmehr den Strom aus der Steckdose, um die Reichweite leicht zu erhöhen. Der Anteil an Solarstrom im Akku während der Fahrt hängt von der Sonneneinstrahlung, der Größe der Solarpaneele und ihrem Wirkungsgrad ab. 
Straßenlaternen können als Stromquellen für Elektroautos dienen, da die meisten Laternen genügend Spannung bieten. Die Umsetzung erfordert jedoch mehr als das Einsetzen einer Steckdose. Die Norm „TAR Niederspannung“ legt genaue Anforderungen fest, die nicht in herkömmliche Straßenlaternen passen. Geeichte oder intelligente Stromzähler werden extern am Laternenpfosten angebracht (Rucksack-Prinzip) und können auch an Straßenpollern in der Nähe von Laternen genutzt werden. Verschiedene Länder planen oder setzen bereits diese innovative Lösung um, um die Ladeinfrastruktur in städtischen Gebieten zu erweitern.
Die Elektroauto-Software soll künftig nicht nur digitale Systeme verwalten, sondern auch aktiv in Prozesse eingreifen können. Mit den neu entwickelten KIs (künstliche Intelligenz) stehen dynamische Methoden bereit, um die Lebensdauer von E-Auto-Akkus zu verlängern. Dadurch kann die KI zusätzlich positive Umweltauswirkungen haben und die Nachhaltigkeit fördern. Verbesserte Algorithmen ermöglichen mit den KI-Systemen neue Anwendungen, obwohl bestehende Programme in modernen Elektroautos bereits das Laden und Entladen von Akkus steuern, wobei der Fokus auf der Sicherheit der Energiespeicher liegt. Der nächste Entwicklungsschritt zielt auf eine intelligente Lastenverteilung einzelner Akku-Einheiten ab.
Es gibt fünf Stufen des autonomen Fahrens, von Fahrassistenzsystemen bis zu vollständig autonom agierenden Fahrzeugen. Aktuellere Modelle haben einen leichten Grad an Automatisierung durch Fahrerassistenzsysteme (FAS) wie Abstands- und Spurhaltesysteme. Die nächste Stufe ist teilautomatisiertes Fahren, bei dem das Fahrzeug in definierten Situationen selbstständig handelt, z.B. beim Einparken, Bremsen oder Spurhalten. Darauf folgt hochautomatisiertes Fahren, wo Fahrzeuge ohne menschliche Einwirkung fahren können, ergo selbstständig Überholmanöver ausführen, bremsen und beschleunigen. Die fahrende Person kann sich kurzzeitig abwenden, muss jedoch jederzeit die Kontrolle übernehmen können. Auf der vorletzten Stufe folgt vollautomatisiertes Fahren, wo das Fahrzeug überwiegend selbstständig fährt und navigiert – auch in komplexen Verkehrssituationen. Die fahrende Person kann sich abwenden oder schlafen, muss aber fahrtüchtig sein, um bei Bedarf die Kontrolle zu übernehmen. Am Ende der Skala steht das eigentliche autonome Fahren, wo das Auto vollständig autonom ohne menschliche Intervention agiert.