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Antrieb Deutschland EU
BEV (Batterieelektrisch) 133.837 öffentliche Ladepunkte ca. 1.000.000 Ladepunkte in der EU
PHEV (Plug-in-Hybrid) nutzt BEV-Infrastruktur, keine eigene Ladeinfrastruktur notwendig identisch zu BEV
CNG < 700 Stationen, rückläufig ca. 4.000 Stationen EU-weit, ebenfalls rückläufig
FCEV (Wasserstoff) 128 Tankstellen, Schwerpunkt Ballungsräume & Lkw-Korridore ca. 300 Stationen EU-weit, v. a. DE, FR, Skandinavien

Batterieelektrische Fahrzeuge profitieren am stärksten vom Ausbau der Infrastruktur. Wasserstoff entwickelt sich langsamer und bleibt vorerst auf den Schwerlastverkehr ausgerichtet. CNG zieht sich zurück, während e-Fuels im Pkw-Bereich weiterhin keine Rolle spielen.

Einen detaillierten Überblick zur Ladeinfrastruktur in Europa – mit regionalen Unterschieden, aktuellen Ausbauplänen und technischen Entwicklungen – finden Sie auf unserer Seite  Ladeinfrastruktur in Europa.

Die Infrastruktur ist aber nur die eine Seite: Auch wenn Ladepunkte oder Tankstellen vorhanden sind, bleibt die Frage, wie zuverlässig die zugrunde liegenden Energieträger überhaupt verfügbar sind. Denn Strom, Wasserstoff, CNG oder e-Fuels unterscheiden sich deutlich in Herkunft, Sicherheit der Versorgung und Zukunftsperspektive. Genau dieser Aspekt wird im Folgenden betrachtet.
  • dezentral (z. B. PV, Speicher) produzierbar
  • Netzausbau für Schnellladen notwendig
  • abhängig von Elektrolysekapazität und Importen
  • grüner Wasserstoff noch knapp und teuer
  • basiert auf fossilen Quellen
  • Methan-Leckagen schwächen Klimabilanz
  • kaum Zukunftsperspektive in DE/EU
  • extrem energieintensiv, geringe Effizienz im Vergleich zu BEV
  • sehr hohe Kosten (aktuell >2 €/l Produktionskosten)
  • Einsatzfelder vorrangig Luft- und Schifffahrt, nicht Pkw
Grupper junger Menschen vor einem orange-gelben VW ID BUZZ
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Neben der Infrastruktur und der Versorgungssicherheit zählt natürlich auch die benötigte Zeit, um ein Fahrzeug zu laden bzw. zu betanken: Während BEV je nach Ladeleistung deutlich variieren, sind Wasserstoff, CNG und theoretisch auch e-Fuels in wenigen Minuten betankt.

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Antrieb Lade-/Tankzeit Besonderheiten
BEV  15-60 Min (DC), 2-6 h (AC) abhängig von Ladeleistung, Netz und gewünschtem Batteriestatus
PHEV  1–3 h (AC) kleine Batterie, schnell vollgeladen
FCEV 3–5 Min Tanktechnik komplex, Wartung nötig
CNG 3 - 5 Min Rückbau-Infrastruktur
e-fuels 3–5 Min theoretisch wie Benzin/Diesel, keine Pkw-Infrastruktur
Damit zeigt sich: Für Nutzer:innen sind in Bezug auf Infrastruktur und Versorgungssicherheit batterieelektrische Fahrzeuge derzeit bei weitem die praktikabelste und zukunftssicherste Lösung, da Infrastruktur und politische Förderung klar in diese Richtung weisen. Wasserstoff bleibt vorerst auf bestimmte Nischen wie Schwerlastverkehr und Pilotregionen beschränkt. e-Fuels gelten zwar als technologische Option, spielen im Pkw-Bereich aber (noch) keine Rolle und werden vor allem für Luft- und Schifffahrt diskutiert. CNG befindet sich im Rückzug und verliert sowohl in Deutschland als auch in Europa zunehmend an Bedeutung.

In Deutschland stehen rund 134.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung.

In der EU sind rund 1 Mio. Ladepunkte verfügbar, die meisten davon in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.

Ja, die Versorgung ist grundsätzlich stabil. Regional kann es jedoch Engpässe beim Schnellladen geben, daher ist ein weiterer Netzausbau notwendig.

Wasserstoff spielt derzeit kaum eine Rolle für Pkw. Tankstellen sind auf Ballungsräume und Korridore begrenzt, grüner Wasserstoff ist knapp und teuer.

Nein, die Zahl der Tankstellen geht zurück. Ein Ausbau ist weder in Deutschland noch in der EU vorgesehen.

Nein, e-Fuels sind sehr energieintensiv und teuer. Sie werden vor allem für Luft- und Schifffahrt entwickelt, nicht für den Straßenverkehr.

  • BEV: 15-60 Min (DC) bis 2-6 h (AC)
  • PHEV: 1–3 h (AC)
  • FCEV: 3–5 Min
  • CNG: 3-5 Min
  • e-Fuels: 3–5 Min (theoretisch), aber keine Pkw-Infrastruktur